Was essen Juden am Schabbat?
04.12.2020 - 18:14
Ein beliebtes Schabbat-Gericht ist der Tscholent. Das ist ein Eintopf aus Bohnen, Zwiebeln, Rindfleisch, Kartoffeln und Getreide. Oft wird er mit Öl, Paprika und Honig gewürzt. Der Tscholent schmeckt besonders gut, wenn er ein oder zwei Tage durchgezogen ist, lässt sich also gut vorbereiten und eignet sich damit perfekt als Schabbat-Gericht. Denn an diesem Tag dürfen Juden nicht arbeiten und auch nicht kochen. Viele stellen den Tscholent daher vor dem Schabbat auf eine Wärmeplatte und müssen sich dann später nur noch bedienen.

Zu den traditionellen Schabbat-Speisen gehören außerdem Suppen, Fisch und Schalet. Schalet ist ein Gericht aus Hülsenfrüchten, Fleisch und Eiern. 
In Israel essen viele Juden gerne einige kleine Salate vor dem Hauptgericht. Der Nachtisch darf keine Zutaten aus Milch enthalten, wenn es vorher ein Fleischgericht gab. Kuchen und Eis aus Sojamilch oder anderen veganen Zutaten sind dort auch sehr beliebt. 

Was besonders beliegt ist, hängt manchmal auch von der Glaubensrichtung der Köche ab. 

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