In den Händen eines jungen Menschen liegen die Händes eines alten Menschen.
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Reich Gottes im Christentum
- umfasst alles
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Nächstenliebe, die Welt ein bisschen besser zu machen und anderen Menschen respektvoll zu begegnen, sind wichtige Grundsätze des christlichen Glaubens.
19.01.2016 - 14:00

Das Reich Gottes umfasst für Christen einfach alles: das ganze Universum von seinem Anfang bis zu seinem Ende, das Leben und das Leben nach dem Tod. Das alles lenkt Gott wie ein König sein Reich. Das kann man sich gut vorstellen: Ein König hat ein bestimmtes Gebiet, in dem er herrscht. Dieses Gebiet ist sein Königreich. Wenn jetzt zum Beispiel im Vaterunser gebetet wird: „Dein Reich komme“, dann meint das, dass man sich wünscht, dass Gott überall sozusagen der König ist.

Und überall dort, wo sich Menschen bemühen, schlechte Angewohnheiten abzulegen und die Welt ein wenig zu verbessern, leuchtet das Reich Gottes in den Augen und Herzen der Christen auf. Denn Christen sind der Meinung, dass das Reich Gottes noch nicht erreicht ist. Sie glauben, dass die Menschen erst nach der Auferstehung in Gemeinschaft mit Gott und in Gottes Ewigkeit im Reich Gottes leben werden.

Für Christen wurde Gott durch Jesus ein Teil unserer vergänglichen Welt. Und Jesus brachte den Menschen Gottes Reich nahe. Er soll viele unheilbar kranke Menschen geheilt und andere Wunder vollbracht haben. Christen sagen: „In Jesus selbst leuchtet das Reich Gottes auf.“

Fast alle Handlungen und Botschaften von Jesus drehen sich um das Reich Gottes. In seiner Bergpredigt erklärte Jesus den Menschen zum Beispiel, wie sie sich nach Gottes Willen verhalten sollen. Dazu gehört auch die Nächstenliebe. Wer respektvoll mit seinen Mitmenschen umgeht, trägt danach also dazu bei, die Welt zu verbessern und dem Reich Gottes näher zu kommen.
 

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