Gregorianischer Kalender

- der Weltkalender kommt aus dem Christentum
Auf einem Monatskalender liegt ein gelber Bleistift.
© sergign/fotolia.com
Der Gregorianische Kalender ist ein christlicher Sonnenkalender. Er gilt überall auf der Erde als gemeinsamer Weltkalender. Nach ihm verabreden sich alle Menschen, egal welcher Religion sie angehören oder in welchem Land sie geboren sind oder leben.
Der Gregorianische Kalender zählt die Jahre seit Christi Geburt. Jedes Jahr hat 12 Monate, 52 Wochen und 365 Tage. Das Jahr beginnt 12 Tage nach der Sonnenwende im Winter.

Der Tag des Gregorianischen Kalenders hat 24 Stunden. Er beginnt und endet um Mitternacht.

Die Woche hat 7 Tage. Der 7. Tag ist im Christentum ein Ruhetag. An diesem Sonntag feiern Christen in fast jeder Kirche einen Gottesdienst. Ein Jahr hat 52 Wochen.

Die Monate sind länger als auf dem Mondkalender. Sieben Monate haben 31 Tage, vier Monate 30 Tage und der Februar in drei von vier Jahren 28 Tage. Jedes vierte Jahr ist ein Schaltjahr. In ihm bekommt der Februar einen Nachschlag und hat dann 29 Tage. Volle Jahrhunderte wie 1800, 1900, 2000, 2100 ... sind allerdings nur dann Schaltjahre, wenn sie nicht nur durch 4, sondern auch durch 400 teilbar sind. Darum war zum Beispiel das Jahr 2000 ein Schaltjahr, das Jahr 2.100 wird aber keines sein.

Das Jahr beginnt auf dem Gregorianischen Kalender immer am 1. Januar elf Tage nach dem dunkelsten Tag des Jahres. Es hat fast immer genau 365 Tage. Das ist gut ausgetüftelt, denn genau diese Zeit braucht die Erde, um die Sonne einmal zu umkreisen. Nach diesem Modell wandern die Monate, Wochen und Tage daher nicht mehr durch die Jahreszeiten. Stattdessen geht die Sonne an jedem 1. Januar zur gleichen Zeit auf wie in jedem Jahr, nimmt immer denselben Verlauf und geht zur gleichen Zeit unter. Das gilt auch für jedes andere Datum. Aus diesem Grund nennt man den Gregorianischen Kalender Sonnenkalender.

Der Beginn der Zeitrechnung auf dem Gregorianischen Kalender ist das Geburtsjahr von Jesus Christus. Damals hieß der Kalender allerdings noch Julianischer Kalender. Er funktionierte etwas anders und nicht ganz so gut. Papst Gregor der XIII. ließ ihn im Jahr 1582 verbessern und benannte ihn fortan nach sich selbst „Gregorianischen Kalender“. Das Vorgängermodell hatte ebenfalls den Namen seines Erfinders getragen. Das war Julius Cäsar gewesen.
 

Eure Fragen zum Gregorianischen Kalender


Kamen die Heiligen Drei Könige wirklich erst am 6. Januar nach Bethlehem?
Wer hat bestimmt, dass das Kirchenjahr am 1. Advent beginnt?

Christentum
Autoren: Jane Baer-Krause
 
Quellen 
 
Bildnachweise 

Kommentare

Wie verläuft der Gregorianischer Kalender?

Nach dem Gregorianischen Kalender ist jetzt Januar 2014. Er ist der Kalender, nach dem die Menschen in Europa und vielen anderen Ländern leben. - Jane

Wenn die orthodoxen Christen nicht den Gregorianischen Kalender haben,haben sie dann trotzdem das Jahr 2014 ? - Anne-Sophie

Ja, sie haben auch das Jahr 2014. Die orthodoxen Christen verwenden nur für die Berechnung ihrer Feiertage einen anderen Kalender: Den Julianischen Kalender. Ansonsten gilt auch für sie im Alltag der Gregorianische Kalender. - Alina

Wie funktioniert der Julianische Kalender? - anonym

Du findest ihn ab sofort oben im Lexikon unter "Julianischer Kalender". - Jane

Was kommt nach den Heiligen drei Königen? - Basti

Hallo Basti, das nächste Fest nach dem Dreikönigstag am 6. Januar ist am 14. Januar "Makar Sankranti". Damit feiern Hindus die Wintersonnenwende. Das nächste christliche Fest stand in diesem Jahr mit Aschermittwoch am 14. Februar auf dem Kalender. Damit beginnt auch die Passionszeit der Christen. Alle Feste findest du oben unter dem Button "Kalender" und dort unter "Monatskalender". - Jane

Wer hat bestimmt, dass das Kirchenjahr am 1. Advent anfängt und nicht am 1. Januar? - Anne-Sophie

Hallo Anne-Sophie, über das Kirchenjahr entschied schon im 4. Jahrhundert nach Christi die Kirche. Hier findest du die Antwort auf deine Frage. - Jane

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