Eucharistie

- das Abendmahl in der Katholischen Kirche
Die Hand eines Priesters teilt beim Abendmahl In der evangelisch-lutherischen Gartenkirche St. Marien in Hannover die Hostie an einen Gläubigen aus.
© epd-bild/Foto: Jens Schulze
Eucharistie ist Griechisch und heißt "Danksagung". So nennen katholische Christen das Abendmahl. Wer daran teilnimmt, geht zur Kommunion.

Die Besucher der Kommunion gehen in der Kirche langsam nach vorne. Vor dem Altar erhalten sie vom Priester oder seinem Helfer die Hostie. Das ist eine Oblate. Als Hostie ist sie für Katholiken etwas ganz Besonderes, nämlich der Leib Christi selbst, den sie mit der Oblate in sich aufnehmen. Darum gehen Katholiken auch mit übrig gebliebenen Oblaten sehr sorgsam um. Sie werfen sie nicht einfach weg, sondern verschließen sie in einem speziellen Schrank, dem Tabernakel. Für Protestanten ist die Oblate nur ein Symbol für den Leib Christi. Daher sollen an der Eucharistiefeier in der katholischen Kirche nur Katholiken teilnehmen.

Die meisten katholischen Kinder besuchen ihre erste Eucharistiefeier im Alter zwischen 8 und 10 Jahren. Dieses Ereignis heißt Erstkommunion. Das feiert oft die ganze Familie mit.
 
Das Abendmahl gehört für evangelische und für katholische Christen zu den Sakramenten. Das sind Handlungen, mit denen Christen bei wichtigen Ereignissen ihre besondere Verbundenheit mit Gott zeigen.
 

Eure Fragen zur Eucharistie


Christentum
Autoren: Johanna Kallies, Andreas Bothmann, jb, pfl, ck 
 
Bildnachweise 

Kommentare

Wann muss ich in der Oberstufe in die Kirche? - Leandro

Hallo Leandro, es gibt für dich keine Pflicht, in der Oberstufe in die Kirche zu gehen. Es sei denn eure Religionslehrerin oder euer Religionslehrer bietet im Rahmen des Religionsunterrichts einen gemeinsamen Besuch einer Kirche an, um diese zu besichtigen oder an einem Gottesdienst teilzunehmen. - Barbara

Hallo, unser Pfarrer hat uns erklärt, dass die Eucharistie die wahre Verwandlung der Hostie in Fleisch und des Weines in das Blut Christi ist. Keine Metapher. Sonst wären wir bei den Protestanten.
Pfarrer (Rainer Maria) Schießler hat aber in einem seiner Bücher betont, dies sei eine Metapher. Was sollen wir nun glauben? - Viktor 2012

Hallo Viktor 2012, auch hier zeigt sich, dass Religion eine Glaubenssache ist. Euer Pfarrer vertritt vermutlich die Meinung, dass die "Regeln" einer Religion ein für allemal fest stehen. Pfarrer Schießler ist dagegen überzeugt, dass eine Religion aus der Sicht und dem Wissen ihrer Zeit gesehen werden muss und daher manche Einschätzungen und sogar Handlungen veränderbar sind.  Das heißt für euch, dass ihr euch eine eigene Meinung bilden müsst. - Jane

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