Ein Kreuz vor blauem Himmel

Was ist das Böse im Judentum?

Das Böse ist, wenn man schlechte Taten tut. Gott hat den Juden die Tora mit ihren 613 Geboten gegeben. 365 sind Verbote und 248 Gebote. Viele Juden verstehen die Tora als eine Gebrauchsanweisung von Gott an den Menschen. Wenn man alle Gebote richtig einhält, führt man aus jüdischer Sicht ein „gutes Leben“. Wenn man diese Gebote übertritt, ist das schlecht beziehungsweise böse. Das Hebräische kennt nämlich keinen Unterschied zwischen den beiden Worten.

Im Judentum gibt es auch keinen „Teufel“. Stattdessen gibt es einen Engel, der von Gott damit beauftragt wurde, die Menschen zu prüfen. Und wenn sie etwas falsch machen, klagt er sie an. Durch diese „Prüfungen“ und „Herausforderungen“ sollen die Menschen besser werden. Dieser Engel tut das nicht aus oder mit Bosheit, sondern weil es seine Aufgabe von Gott ist.


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Ist Gott auch böse?


Was ist das Böse im Judentum?
Judentum
Frage: 123  // Antwort: Rabbiner Julian-Chaim Soussan

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