Fasten im Christentum

- das Verzichten ist freiwillig
Gelbes Schild mit dem Wort Ostern und dem durchgestrichenen Wort Fastenzeit
© debert/fotolia.com
Christen fasten freiwillig. Die einzige Regel heißt: Verzichte auf Dinge, die dir am Herzen liegen! Was das ist, entscheidet jeder selbst.

Manche verkneifen sich die Lieblingsschokolade, das Fleisch im Essen oder den Nachtisch. Andere lassen in dieser Zeit mal Computerspiele oder das Fernsehen links liegen. Probier es einmal aus: Du wirst sicher feststellen, dass du vieles von dem, was dir wichtig erscheint, gar nicht so dringend benötigst.

Auch Christen denken in der Fastenzeit besonders über ihren Glauben und über ihre Lebensweise nach. Und sie überlegen, was sie sofort oder künftig besser machen können und wie sie anderen Menschen helfen können, denen es schlechter geht als ihnen selbst.

Bei vielen Protestanten war das Fasten längere Zeit etwas in Vergessenheit geraten. Mit der Aktion „7 Wochen ohne“ erinnert die evangelische Kirche seit einigen Jahren daran. Seither besinnen sich viele Protestanten vor Ostern wieder auf die Zeit des Nachdenkens.
 

Eure Fragen zum Fasten im Christentum


Wann fasten Christen?

Christentum
Autoren: Johanna Kallies, Andreas Bothmann, pfl, fk, ck, jb 
 
Bildnachweise 

Kommentare

Was kann man alles fasten? - Marcel

Hallo Marcel, ja, im Christentum geht alles. Die einzige Bedingung ist, dass der Verzicht niemandem schadet, auch nicht dir selbst. Hausaufgabenverzicht ist also vom Fasten ausgegeschlossen ;-). - Jane

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