Muharram

- der Neujahrstag der Muslime fällt nur sehr selten auf den 1. Januar
Blick auf die Nabawi Moschee in Medina mit vielen Minaretten.
© AHMAD FAIZAL YAHYA/fotolia.com
Der 1. Muharram ist der Neujahrstag der Muslime. Er wandert mit den Monaten des islamischen Mondkalenders durch alle Jahreszeiten.

Wenn die Menschen das neue Jahr nach dem Gregorianischen Kalender in Deutschland mit Böllern und Raketen begrüßen, dann ist es immer kalt. Muslime haben es abwechslungsreicher. Denn ihr Jahr richtet sich nach dem Mondkalender. Damit wandert auch das islamische Neujahrsfest im Laufe der Jahre durch Frühling, Sommer, Herbst und Winter.
Und noch etwas ist anders: Muslime begrüßen das neue Jahr nicht um Mitternacht. Bei ihnen beginnt und endet ein Tag nämlich mit dem Sonnenuntergang.

Am 1. Muharram feiern Muslime aber nicht nur den ersten Tag des neuen Jahres. Sie erinnern sich damit auch an die Hidschra. So heißt Mohammeds Auswanderung von Mekka nach Medina in der Anfangszeit des Islam. In Mekka wurden Mohammed und seine Anhänger dafür bedroht, dass sie den Menschen von Allah erzählten. Daher wanderten sie nach Medina aus. Dort empfingen die Menschen sie sehr freudig und hörten ihnen aufmerksam zu. Später erklärten sie dieses Ereignis als den Beginn der islamischen Zeitrechnung.

Eure Fragen zum 1. Muharram


Islam
Autoren:  Jane Baer-Krause, aar
 
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