Meditieren im Buddhismus

- fördert Klarheit des Geistes
Ein vietnamesisches Mädchen betet oder meditiert mit zusammengelegten Händen in der Pagode Phat Hue in Frankfurt.
© www.buddhasweg.eu
Die Meditation spielt im Buddhismus eine sehr große Rolle. Dabei versucht sich der Meditierende auf genau eine Sache zu konzentrieren und sich durch nichts davon ablenken zu lassen. Auf diese Weise soll er Gier, Hass und alle schlechte Gedanken hinter sich lassen, die Leid verursachen. Das Ziel ist es, alle Wesen und Dinge völlig wertfrei zu betrachten und sich selbst nur noch als Teil des Universums zu empfinden. Dieser Zustand soll den Kreislauf von Leben, Tod und Wiedergeburt  durchbrechen und zur Erleuchtung führen. Wer das schafft, ist Buddha.

Es gibt viele Möglichkeiten zu meditieren. Viele Buddhisten meditieren still im Sitzen. Diese Meditationen werden häufig mit dem Aufsagen eines Mantras begonnen oder durch gleichmäßiges Atmen oder die absolute Konzentration auf einen Gegenstand.

Es gibt aber auch Meditationen mit Bewegung. Zum Beispiel fördern meditatives Tanzen, Gehen, Musizieren, Gartenarbeit und sogar Kampfsport die Konzentration.

Grundsätzlich legen Buddhisten viel Wert auf den Augenblick. Der Mensch soll sich daher immer auf das konzentrieren, was er gerade im Moment tut und sich nicht mit mehreren Dingen gleichzeitig beschäftigen.

Eure Fragen zur Meditation

Buddhismus
Autoren Susanne Kant, Jane Baer-Krause, ud
 
Bildnachweise 

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