Ein Kreuz vor blauem Himmel

Warum zog Mohammed aus Mekka fort?

Früher verehrten die Menschen in Mekka viele verschiedene Götter. Von ihnen fertigten sie Bilder und Statuen aus Holz und Stein und beteten diese Götzenbilder an. Doch dann erschien dem Propheten Mohammed der Erzengel Gabriel. Nach dem Glauben der Muslime überbrachte er ihm die Botschaft von Allah. 


Als Mohammed den Menschen in Mekka von Allah erzählte, fürchteten sich viele von ihnen. Sie hatten Angst vor neuen Ideen und Veränderungen. Außerdem machten sich die Hersteller und Händler der Götzenbilder Sorgen um ihre Geschäfte, denn niemand sollte sich ein Bild von Allah machen. Was sollten sie dann verkaufen? Aus diesem Grund wollten sie Mohammed los werden. Sie bedrohten ihn und griffen ihn sogar an.

So konnte der Prophet Mohammed nicht länger in Mekka leben. Gemeinsam mit seinen Freunden zog er daher nach Medina, um dort den Menschen von Allah zu berichten. Das war im Jahr 622 nach Christi Geburt. In Medina hörten die Menschen Mohammed zu und nahmen die Lehre des Islam gerne an. Neben Mekka ist Medina für Muslime deshalb die wichtigste Stadt auf der Erde. Wenn sie nach Mekka pilgern, besuchen Muslime meistens auch die Stadt Medina und das Grab des Propheten Mohammed.


Die Auswanderung von Mohammed aus Mekka heißt Hidschra. Mit dem Beginn der Hidschra begannen die Muslime damals eine neue Zeitrechnung. Nach ihr richtet sich der islamische Mondkalender bis heute.
Warum zog Mohammed aus Mekka fort?
Islam
Autoren Jane Baer-Krause, ar 
 
Quellen 
 
Bildnachweise 

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