Selbsttötung im Buddhismus

- erschwert den Weg zur Erleuchtung
Silhouette einer jungen Frau an einer Glastür.
© kieferpix - fotolia.com
Nach der Lehre des Buddhas soll jeder Mensch frei über sein Leben verfügen. Daher ist ein Suizid nicht verboten und auch keine Schande. Allerdings schadet sich ein Mensch mit einem Freitod selbst, denn damit bewältigt er seine Probleme nicht, sondern verschiebt sie nur ins nächste Leben.

Im Buddhismus gilt generell: Wer Leben vernichtet, verschlechtert sein Karma und legt sich damit auf dem Weg zur Erleuchtung Steine in den Weg. Das gilt auch für Menschen, die sich selbst töten.

Umgekehrt glauben Buddhisten, dass sie ihr Karma verbessern, wenn sie tief verzweifelten Menschen helfen und sie von ihrem Vorhaben, sich das Leben zu nehmen, abbringen können. Zu dieser Hilfeleistung ist jeder Buddhist sogar aufgerufen.

Eure Fragen zur Selbsttötung im Buddhismus



Buddhismus
Hier findest du
Hilfe,

wenn du selbst nicht mehr weiter weißt oder wenn du einem Familienmitglied, einem Freund oder einer Freundin mit Selbsttötungsabsicht helfen möchtest.

Das Thema Suizid
auf 
Autoren  Jane Baer-Krause, ud
 
Quellen 
 
Bildnachweise 

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