Ein Kreuz vor blauem Himmel

Wie sieht der Alltag eines jüdischen Kindes aus?

Der Alltag eines jüdischen Kindes unterscheidet sich bis auf die jüdischen Lebensregeln kaum von dem anderer Kinder. Auch jüdische Kinder gehen in die Schule, schreiben Arbeiten und machen Hausaufgaben. Außerdem gehen sie gerne spielen und treffen sich mit Freunden. Kinder aus frommen Familien besuchen vielleicht auch religiöse Schulen.
Allerdings ist der Tag eines jüdischen Jungen geprägt und strukturiert von festgelegten Gebeten: Er betet morgens nach dem Aufstehen und legt dazu Tallit und Tefilin um sowie auch am Nachmittag und am Abend. Außerdem betet er beim Essen und Trinken und in verschiedenen anderen Lebenssituationen, für die es Segensgebete gibt. Vor dem Schlafengehen zu beten, kennen bestimmt auch viele nichtjüdische Kinder.
Das Leben mit Gott und mit der Tora steht für einen Jungen im Mittelpunkt. Er lernt früh die Tora und über das Tun guter Taten (Mizwot) nachzudenken.

Mädchen haben auch Gebete, die den Tag strukturieren. Und sie erfahren, welche Besonderheiten in der jüdischen, koscheren Küche zu beachten sind.

Jüdische Jungen und Mädchen lernen außerdem, die Feiertage zu bedenken und vorzubereiten, an erster Stelle natürlich den wöchentlichen Schabbat. Zu den Geboten, die sie beachten müssen, gehört auch, dass sie ihre Eltern ehren sollen.
Wie sieht der Alltag eines jüdischen Kindes aus?
Judentum
Frage: anonym / Antwort: Debora Lapide, bwk

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