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fremde.heimat.bibel
Ausstellung

Ab Januar 2017
Bibelhaus Erlebnis Museum - Metzlerstraße 19, 60594 Frankfurt a.M.

Rund 7.000 Sprachen gibt es auf der Welt. In fast 3.000 Sprachen wurde die Bibel bis heute übersetzt. Schon in der Antike gab es biblische Abschnitte nicht nur auf Hebräisch, sondern auch auf Griechisch und später auf Latein. Früh gab es Übersetzungen in andere Sprachen rund um das Mittelmeer.
Heute ist die Bibel auf allen Erdteilen in vielen Muttersprachen zuhause, auch in ganz entlegenen Gebieten. So unterschiedlich die Menschen, die Kulturen und die Sprachen sind: Vielen sind die Geschichten der Bibel vertraut über alle Grenzen hinweg.

Martin Luther war einer der nachhaltigsten Übersetzer in die deutsche Sprache und schaffte mit seiner bahnbrechenden Übersetzung im ausgehenden Mittelalter eine Reform, die bis heute anhält. Zu Beginn des 19. Jahrhunderts führte die bibelgesellschaftliche Bewegung zu einem Übersetzungsboom. Bibeln wurden in alle Teile der Welt an Menschen verteilt – immer in deren Muttersprache.

Heute kommen diese Bibeln zurück – im Gepäck der Zugewanderten. Sie tragen zur Vielfalt unserer modernen Gesellschaft bei.

Die Ausstellung erzählt vom exemplarisch von Christinnen und Christen aus unterschiedlichen Herkunftsländern, die in den vergangenen 60 Jahren nach Deutschland zugewandert sind und hier eine neue Heimat gefunden haben.

Zum 500. Reformationsjubiläum erwarten Besucherinnen und Besucher außerdem Drucke und Autographen aus fünf Jahrhunderten Kirchen- und Kulturgeschichte. Dazu gehören neben der Wartburgübersetzung Martin Luthers von 1522 im Original weitere Erstdrucke und Autographen der Reformationszeit von Martin Luther bis Jean Calvin.
Cherchez la femme. Perücke, Burka, Ordenstracht
Ausstellung

31. März bis 27. August 2017
Jüdisches Museum Berlin - Lindenstraße 9-14, 10969 Berlin, Eric. F. Ross Galerie

Immer wieder wird in Europa über das sogenannte Verschleierungsgebot gestritten, werden Burka und Kopftuch als Zeichen eines fehlenden Willens zur Integration verstanden. Auffallende religiöse Kleidung von Frauen gilt oft als Provokation und ist verbalen Attacken ausgesetzt. Wie viel sichtbare Religiosität säkulare Gesellschaften heute vertragen, fragt die Ausstellung, in der ausschließlich Frauen zu Wort kommen. Ihre Positionen stehen nebeneinander, ermöglichen den Besuchern neue Blicke auf und hinter die Kopfbedeckung und zeigen die Varianten, in denen kulturelle und religiöse Traditionen heute gelebt werden. »Oft mangelt es an Akzeptanz für andere kulturelle Zusammenhänge. Meist liegt es an reiner Unkenntnis und diese Ausstellung möchte Unbekanntes verständlicher machen, um so vermeintliche Gräben zu überbrücken«, sagt Miriam Goldmann, Kuratorin der Ausstellung.

Mit einer Video-Installation zum männlichen Blick beginnt der Rundgang, in dessen Zentrum die Skulptur »Chelgis« der im Iran geborenen Künstlerin Mandana Moghaddam steht. Mit dem langen dunklen Haar einer persischen Märchenfigur symbolisiert sie die kaum zu bändigende, existenzielle Bedrohung, die weibliche Schönheit seit jeher für Männer bedeutet. Die Ausstellung »Cherchez la femme« wirft einen Blick auf die Ursprünge weiblicher Verschleierung und ihre religiöse Bedeutung für Judentum, Christentum und Islam: Von den antiken Ursprüngen bis zur heutigen Praxis zeigt die Schau auf 400 Quadratmetern unterschiedliche Einstellungen zum Umgang mit der weiblichen Verhüllung von Kopf und Körper und thematisiert die Stellung der Frau zwischen Religion und Selbstbestimmung. Künstlerische Arbeiten reflektieren die Relevanz traditioneller Bräuche für die Gegenwart. Ob regelkonformer Islam, Religion als Privatsache oder Kopfbedeckung als Zeichen kultureller Selbstbestimmung – mediale Installationen lassen jüdische und muslimische Frauen aller Richtungen zu Wort kommen.
NEVER WALK ALONE: Jüdische Identitäten im Sport
Ausstellung

22. Februar 2017 bis 7. Januar 2018

Jüdisches Museum München - St.-Jakobs-Platz 16, 80331 München

Ernst Emanuel Simon verließ den Berliner Sport Club nach antisemitischen Erfahrungen als Soldat im Ersten Weltkrieg. Er trat 1918 dem Jüdischen Turn- und Sportverein Bar Kochba bei. Neben seinem Medizinstudium in Würzburg wurde er 1919 Berlin-Brandenburgischer Meister sowie 1921 Bayerischer Meister im 800-Meter-Lauf. Er war Mitbegründer des Makkabi-Weltverbandes und wanderte 1924 nach Palästina aus. Dort setzte er sich für die Institutionalisierung des Sportunterrichtes ein. Er war Mitorganisator der ersten Makkabiade 1932, den ersten jüdischen Weltsportspielen in Palästina. Vor allem war er ein Pionier der Sportmedizin. Sein Foto beim Zieleinlauf im August 1919 ist das Eröffnungsbild der Ausstellung "Never Walk Alone. Jüdische Identitäten im Sport."

In den beiden Ausstellungsebenen positionieren sich Sportlerinnen und Sportler und Fans jüdischer Herkunft in der Sportarena. Die Konzentration auf einzelne Biografien erlaubt es einerseits, die Selbstwahrnehmung der Sportlerinnen und Sportler zu betrachten und andererseits auch Zuschreibungen von außen offenzulegen. Die Anfänge der Sportbegeisterung sind ebenso Thema wie die facettenreichen 1920er Jahre sowie Ausgrenzung und Verfolgung während des Nationalsozialismus. Der Bogen wird von jüdischen Überlebenden in den Displaced-Person Camps der deutschen Nachkriegszeit über sportliche Positionierungen von Deutschen jüdischer Herkunft in der Emigration gespannt; bis hin zu athletischen Leistungen, die in den letzten Jahren Beiträge zum lokalen Sportgeschehen liefern.

Der Titel der Ausstellung !Never Walk Alone" ist inspiriert von dem Lied "You'll Never Walk Alone", das ursprünglich für das Musical "Carousel" geschrieben wurde. Der Liedtexter Oscar Hammerstein II. und der Komponist Richard Rodgers, übrigens beide jüdisch-amerikanischer Herkunft, vermitteln hierin Zugehörigkeit, Motivation, Trost und Unterstützung für die Protagonistin. In den Sportarenen ist die Idee der Singenden — inzwischen nicht mehr nur beim FC Liverpool — vergleichbar.

Katalog zur Ausstellung
Never Walk Alone. Jüdische Identitäten im Sport
Herausgegeben von Jutta Fleckenstein und Lisa-Maria Tillian-Fink. Mit Beiträgen von Michael Brenner, Gabriel N. Finder, Anke Hilbrenner, Robert Jütte, Wolf-Dietrich Junghanns, Hans Joachim Teichler, Moshe Zimmermann u.a. und Zitaten von Alfred Flatow, Max Nordau, Kurt Landauer, Vicki Baum, Walther Bensemann, Paula Stuck v. Reznicek, u.a.
Hentrich & Hentrich Verlag, Berlin 2017, 240 Seiten, 24,90 Euro. ISBN 978-3-95565-193-0

Religramme – Gesichter der Religionen
- eine Mitmach-Wanderausstellung in Niedersachsen und in den sozialen Medien

21.08. - 15.09.2017 - Vechta
24.10. - 12.11.2017 - Bremen
09.01. - 07.02.2018 - Göttingen

In der Ausstellung „Religramme – Gesichter der Religionen“ stellen sich 20 Frauen und Männer aus 20 unterschiedlichen Religionsgemeinschaften und Kulturen vor. Viele von ihnen leben noch nicht immer in Deutschland und haben Traditionen aus ihren Heimatländern mitgebracht. Davon erzählen sie und von ihrem Glauben. Außerdem nehmen sie die Besucher mit an die Orte ihrer Religionen, stellen ihre Musik vor und gewähren Einblicke in ihr Leben. Das Besondere: Der Besucher kann auch Teil der Ausstellung werden – mit Hilfe der Sozialen Medien.

Die Wanderausstellung soll in mindestens 15 niedersächsischen Städte gezeigt werden und vielleicht auch in anderen Bundesländern. Vor Ort werden die unterschiedlichen Glaubensgemeinschaften einbezogen. Sie bieten Führungen in ihren Gebetshäusern und Vorträge oder andere Veranstaltungen an. Eine wichtige Rolle spielt der digitale Teil der Ausstellung. Dort beantworten die Menschen zu den Gesichtern der Ausstellung viele Fragen. Zum Beispiel „Was ist dir wichtig an der Tradition deiner Religion?“ oder „Wie stehst du zu Menschen mit einem anderen Glauben?“

Konzeption der Ausstellung: Haus kirchlicher Dienste der Ev.-luth. Landeskirche Hannovers
Religramme auf religionen-entdecken.de
Die Russisch-Orthodoxe Kirche

22. August 2017 - 19:00 bis 21:00 Uhr
Haus der Religionen, Böhmerstr. 8, 30173 Hannover

Der Priester und Religionswissenschaftler Alexej Tereschenko stellt die Geschichte, Tradition, Besonderheiten und das „typisch Russische“ seiner Kirche vor.
Abend 2 in der Reihe "Orthodoxes Christentum - Im Goldglanz der Ikonen" mit Priester Alexej Tereschenko

Das 'Patriarchat von Moskau und ganz Russland' als zahlenmäßig stärkste der osteuropäischen orthodoxen Nationalkirchen byzantinischer Tradition steht oft sinnbildlich für „die Orthodoxen“ schlechthin.
Der Referent Alexej Tereschenko ist Religionswissenschaftler und Priester der Gemeinde "Maria Verkündigung" in Hannover-Hainholz. Er stellt die Geschichte, Tradition, Besonderheiten und das „typisch Russische“ seiner Kirche vor.

Eintritt frei, Spende wilkommen!
500 Jahre Reformation - Ein Fest für alle

26. August 2017 - 9:00 bis 23:00 Uhr
Überall in der Altstadt Hannovers

Es ist ein Fest der Vielfalt, zu dem der Evangelisch-lutherische Stadtkirchenverband in Hannovers Altstadt einlädt. „Vergnügt.erlöst.befreit.Leben“ ist das Begleitwort für diesen Tag. In und an den Kirchen der Innenstadt wird es ein ebenso interessantes wie vielfältiges und außergewöhnliches Musik- und Kulturprogramm geben. Den ganzen Tag wird die Innenstadt pulsieren – voller Gedanken und Ideen, voller Fröhlichkeit und Freude, voller Lebendigkeit und Schwung. Eben „vergnügt.befreit.erlöst“ wie es eine Psalmzeile von Hanns-Dieter Hüsch vorgibt. Diese Zeile lieferte auch den Titel für eine Komposition von Alfred Koerppen, die am Festtag in Hannover ihre Welturaufführung erlebt. Eingeladen sind die Bürgerinnen und Bürger aus Stadt und Region Hannover, völlig unabhängig von Alter und Konfession. „Es wird ein Fest für alle in der Mitte der Stadt. Dort ist unser Platz“, positioniert Stadtsuperintendent Hans-Martin Heinemann die Evangelisch-lutherische Kirche, die zum Reformationsjubiläum Gastgeberin für alle ist.

Rund um die Marktkirche gibt es Plätze der Begegnungen, Darstellungen und Beteiligungen. In der Aegidienkirche legen Rapper und DJs nicht nur für Jugendliche auf. In der Neustädter Hof- und Stadtkirche rückt die Zukunft der Religion in der Zivilgesellschaft in den Fokus. Zum Diskurs darüber haben unter anderem bereits der EKD-Vorsitzende Heinrich Bedford-Strohm und Reformationsbotschafterin Margot Käßmann zugesagt. Am Leineufer schlägt die Evangelische Jugend ihr Aktionscamp auf. Zudem gibt es neben viel, viel Musik unter anderem Impulsworte, Orgelfenster, Marktstände, Stundengebete und einen Vesperweg sowie Gelegenheiten der Begegnung, der Stärkung und des Wiedersehens.

Unter dem Motto "Viele Religionen - ein Hannover" ist auch das Haus der Religionen dabei. Kinder (und auch Erwachsene, die Lust haben) sind eingeladen, Stoffbeutel zu besprühen. Farben und Schablonen mit den Symbolen der Religionsgemeinschaften stehen bereit. Die Mitglieder des Forums der Religionen beantworten am Infostand Fragen zu den Religionen. Und das Buch "Religionen in Hannover" gibt es zum Sonderpreis von 10 Euro.

Eintritt frei!
Tradition und Traditionsübermittlung

31. August 2017 - 19:00 bis 21:00 Uhr
Haus der Religionen, Böhmerstr. 8, 30173 Hannover

Hamideh Mohagheghi und Rabbiner Gábor Lengyel über die (un)gleichen Geschwister Islam und Judentum
Abend 1 in der Reihe "Gespräche unter Geschwistern: Begegnung zwischen Judentum und Islam"
Was ist Tradition? Warum ist es wichtig, die Tradition fortzuführen? Wie geben Juden und Muslime ihr religiös-kulturelles Erbe an die nächste Generation weiter?

Juden und Muslime verbindet mehr, als sie trennt. Die islamische Theologin Hamideh Mohagheghi und der Rabbiner Dr. Gábor Lengyel begeben sich gemeinsam auf Spurensuche in den Traditionen ihres Glaubens. Ihr Erkundungsweg begann bei den Schriftquellen, in die sie 2016 mit der Reihe „Tora und Qur’an gemeinsam lesen“ einführten. Eine neue Etappe ist die Reihe „Gespräche unter Geschwistern“

Anmeldung erbeten unter: info@haus-der-religionen.de oder Tel. (0511) 88 25 11.

Eintritt frei, Spende willkommen!


Gefördert von der Dr. Buhmann Stiftung für interreligiöse Verständigung
Inzwischen Zeilen: Ein Abend mit israelischen und deutschen Dichterinnen
Kultursommer

9. September 2017 - 18:00 Uhr
Jüdisches Museum Berlin - Lindenstraße 9-14, 10969 Berlin, Altbau, Glashof

Zwei israelische Lyrikerinnen mit Lebensmittelpunkt in Deutschland und zwei deutsche Poetinnen, die mit Israel vertraut sind: Mit ihren Gedichten treten Maya Kuperman, Zehava Khalfa, Gundula Schiffer und Heike Willingham in einen hebräisch-deutschen Dialog über Heimat und Zugehörigkeit, Muttersprache und Mutterschaft, Exil, Immigration und die Shoa. Im Gespräch mit der Literatur- und Kulturwissenschaftlerin Yael Almog reflektieren sie ihre Lebensentscheidungen für Deutschland oder Israel, den Einfluss von Geschichte und Vergänglichkeit auf ihre Lyrik und Erfahrungen einer dezidiert weiblichen Migration.

In Kooperation mit der Hebräischen Bücherei Berlin

Eintritt: frei

Besucheranmeldung: Tel. 030-25993 488 oder reservierung@jmberlin.de
"...und plötzlich fang' ich an zu singen": Schabbat und Sonntag

10. September 2017 - 14:00 bis 18:00 Uhr
Liberale Jüdische Gemeinde Hannover, Fuhsestr. 6, 30419 Hannover

Ein Nachmittag von Frauen für Frauen aus allen Religionen und Kulturen
„Am siebten Tage sollst du ruh'n...“ Der Schabbat gehört als Ruhetag, an dem keine Arbeit verrichtet wird, zu den 10 Geboten der Bibel. Die Feier des Sonntags ist aus diesem Schabbat entstanden. Eine Jüdin und eine Christin sprechen mit uns über die Bedeutung dieser Ruhetage als Kraftquelle für ihre Religion.

Die Reihe "...und plötzlich fang' ich an zu singen" lädt Frauen aus allen Religionen und Kulturen dazu ein, Kraftquellen von Frauen kennenzulernen, diese selbst auszuprobieren und sich auszutauschen, um diese Quellen als kleine Schätze für sich zu bewahren und sie im Alltagsleben zu aktivieren. Jeder Nachmittag ist einem Thema gewidmet, das von Frauen aus mindestens zwei Religionsgemeinschaften beleuchtet wird. In Workshops haben alle die Möglichkeit ihre Erfahrungen einzubringen.

Anmeldung bis 5. September an:
Cordula Canisius-Yavuz, Dipl.-Sozialpädagogin, Telefon (0511) 882511, Mail: canisius-yavuz@haus-der-religionen.de

Eintritt:
3 Euro
Religiöse Pluralität als Herausforderung
Hanns-Lilje Forum 2017

13. September 2017 18.00 Uhr
Neustädter Hof- und Stadtkirche, Rote Reihe 8, Hannover

Vortrag:
Prof. Dr. Dr. h.c. Wolfgang Huber,
Bischof i.R., Berlin
Zu Gast in der Serbisch-Orthodoxen Kirche Hl. Sava

13. September 2017 - 10:00 bis 12:00 Uhr
Kirche Hl. Sava, Mengendamm 16C, 30177 Hannover

Lassen Sie sich einladen und seien Sie zu Gast. Erzpriester Milan Pejic begrüßt alle Interessierten in der Kirche, die er mit seiner Gemeinde erbaut hat, und gibt einen Einblick in den Ritus der orthodoxen Kirche. "In jeder Liturgie hält Gott Einzug", erklärt er. Deswegen ist es für orthodoxe Christen selbstverständlich, im Gottesdienst zu stehen.

In Hannover leben Menschen fast aller Religionen und Konfessionen. Möchten Sie sich mit uns auf den Weg machen und sie in ihren Gemeinden und Gemeinschaften kennen lernen und mit ihnen ins Gespräch kommen? Dann bietet Ihnen die Reihe "Religionen laden ein" die Möglichkeit dazu. Bei jeder Veranstaltung treffen wir auf Menschen, die uns durch ihr Gemeindezentrum führen, ihren Glauben erläutern und Zeremonien anschaulich beschreiben.

Veranstalter: Haus der Religionen in Kooperation mit dem Kulturtreff Hainholz.

Anmeldung an: canisius-yavuz@haus-der-religionen.de
Tel. (0511) 88 25 11

Eintritt:
3 Euro
Las ultimas palavras
Veranstaltungsreihe »Zwischen Marrakesch und Maschhad«
Film und Gespräch

14. September 2017 - 18:00 Uhr
Jüdisches Museum Berlin - Lindenstraße 9-14, 10969 Berlin, Saal W. Michael Blumenthal Akademie

Regie: Rita Ender, Türkei 2015, 36 Minuten. Film in Originalversion in Türkisch/Ladino mit englischen Untertiteln.

Viele Juden, die zum Ende des Mittelalters aus Spanien vertrieben wurden, ließen sich im Osmanischen Reich nieder. Ihre Sprache brachten sie mit: 5000 Jahre lang war das Judenspanische Alltags- und Literatursprache der sephardischen Juden, heute befindet sich die Sprache im Niedergang.
Die Filmemacherin Rita Ender begibt sich in der Türkei auf die Suche nach dem Ladino. Das Verschwinden der Sprache wird zum Sinnbild für ein Gefühl der Entwurzelung, das bei der jüngeren Generation zunimmt.
Im Anschluss an den Film spricht die Autorin Corry Guttstadt (»Die Türkei, die Juden und der Holocaust«) mit Rita Ender über die Bedeutung des Judenspanischen für die kulturelle Eigenständigkeit und Identität jüdischer Türken heute.
Gespräch in englischer Sprache

Eintritt: frei

Besucheranmeldung: Tel. 030-25993 488 oder reservierung@jmberlin.de
Die Rolle der Frauen im Islam und Judentum

14. September 2017 - 19:00 bis 21:00 Uhr
Haus der Religionen, Böhmerstr. 8, 30173 Hannover

Hamideh Mohagheghi und Rabbiner Gábor Lengyel über die (un)gleichen Geschwister Islam und Judentum.

Tora und Qur’an sprechen voller Respekt von Frauen. Gibt es einen Widerspruch zum jüdischen und muslimischen Alltag – in den Familien, in der Gesellschaft oder im religiösen Leben?

Juden und Muslime verbindet mehr, als sie trennt. Die islamische Theologin Hamideh Mohagheghi und der Rabbiner Dr. Gábor Lengyel begeben sich gemeinsam auf Spurensuche in den Traditionen ihres Glaubens. Ihr Erkundungsweg begann bei den Schriftquellen, in die sie 2016 mit der Reihe „Tora und Qur’an gemeinsam lesen“ einführten. Eine neue Etappe ist 2017 die Reihe „Gespräche unter Geschwistern: Begegnung zwischen Judentum und Islam“.

Eintritt frei, Spende willkommen!

Gefördert von der Dr. Buhmann Stiftung für interreligiöse Verständigung
Filmpremiere „100 Jahre Zentralwohlfahrtsstelle der Juden in Deutschland (ZWST)“

18. September 2017, 18:00 Uhr
Cinema-Kino - Rossmarkt 7, 60311 Frankfurt am Main

Der Jubiläumsfilm der ZWST beinhaltet einen Abriss der 100-jährigen Historie, zahlreiche Interviews mit Wegbegleitern und Unterstützern sowie das aktuelle Angebot und spannende Highlights. Alle Interessierte sind eingeladen, 75 Minuten lang einzutauchen in die Geschichte und Gegenwart der ZWST, die trotz vieler „Ups and Downs“ ihrem Leitbild „Zedaka“ immer treu geblieben ist.

Eintritt: 5 Euro

Infos zum Kartenverkauf auf www.zwst.org
Luther, Rosenzweig und die Schrift. Ein deutsch-jüdischer Dialog
Zum Lutherjahr 2017 – 500 Jahre Reformation
Buchvorstellung und Diskussion

18. September 2017 - 19:00 Uhr
Jüdisches Museum Berlin - Lindenstraße 9-14, 10969 Berlin, Saal W. Michael Blumenthal Akademie

Franz Rosenzweig begann 1924 gemeinsam mit Martin Buber die hebräische Bibel neu ins Deutsche zu übersetzen. Er selbst hatte in früheren Jahren den Übertritt zum protestantischen Christentum erwogen.
Mit seinem 1926 verfassten Aufsatz »Die Schrift und Luther« steht der Religionsphilosoph beispielhaft für eine Kultur, die das deutsche Judentum dem Protestantismus schuldig zu sein meinte.
Der Herausgeber Micha Brumlik und die Beiträger Walter Homolka, Elisa Klapheck, Irmela von der Lühe, Gesine Palmer u. a. diskutieren die Beziehung zwischen Rosenzweig und Luther aus unterschiedlichen Perspektiven.

In Kooperation mit der Europäischen Verlagsanstalt, Hamburg

Eintritt: frei

Besucheranmeldung: Tel. 030-25993 488 oder reservierung@jmberlin.de
Future Memories. Migration und Diversität in europäischen Museen
Vortrag und Diskussion

26. September 2017 - 19:00 Uhr
Jüdisches Museum Berlin - Lindenstraße 9-14, 10969 Berlin, Saal W. Michael Blumenthal Akademie

In vielen europäischen Ländern wird Geschichte immer noch mononational erzählt, Orte und Narrative der Minderheiten-Communities bleiben oft unberücksichtigt. Die Veranstaltung rückt verschiedene europäische Museen als Akteure von Erinnerungskulturen in den Mittelpunkt der Diskussion. Den Abend eröffnet Christina Johansson (Universität Malmö) mit einem Vortrag über Migration, Erinnerung und Museen. Im Anschluss diskutiert sie gemeinsam mit Léontine Meijer-van Mensch (Jüdisches Museum Berlin) und Belinda Kazeem-Kamiński (Akademie der bildenden Künste Wien), welche Bedeutung Minderheitenperspektiven für die Erinnerungskulturen europäischer Migrationsgesellschaften haben und wie dominante Muster der Geschichtsschreibung verändert werden können.

Der Abend findet im Rahmen der Werkstatt »Future Memories. Erinnerungskultur(en) der Migrationsgesellschaft« in Kooperation mit dem Center for Metropolitan Studies, TU Berlin, statt.

Eintritt: frei

Besucheranmeldung: Tel. 030-25993 488 oder reservierung@jmberlin.de
Tafel der Vielfalt:
interkulturelles Buffet mit musikalischem Rahmenprogramm


29. September 2017 - 19:00 Uhr
Philipp-Reis-Schule - Färberstraße 10, 61381 Friedrichsdorf

Der Clou an diesem Benefizessen wird sein: Das Buffet wird bestückt mit Speisen sein, die Kunden der Tafel und Geflüchtete aus den vom Diakonischen Werk Hochtaunus betreuten Unterkünften nach eigenen Rezepten zubereitet haben. Die Lebensmittel werden von der Tafel zur Verfügung gestellt. Die Köchinnen und Köche nehmen dann an dem Buffet teil und dürfen sich darauf freuen, die leckeren Gerichte der anderen zu probieren.

Eintritt: 50,00 Euro als Spende für die Tafel

Teilnahme nur bei Anmeldung bis 18.09.2017 unter 06172-30 88 69 oder tobias.krohmer@evangelisch-hochtaunus.de
Zu Gast im Gurudwara Sri Guru Ram Das Ji

15. Oktober 2017 - 12:00 bis 14:30 Uhr
Kronenstraße 17, 30161 Hannover

Lassen Sie sich einladen in das neue Versammlungshaus der Sikhs in Hannover.
Der Gurudwara Sri Guru Ram Das Ji wurde 2016 als zweites Versammlungshaus der Sikhs in Hannover gegründet. Santokh Singh dort als Granthi, als Hüter und Vorleser der heiligen Schrift, tätig. Er lädt uns ein, an der sonntäglichen Zusammenkunft der Gemeinde teilzunehmen. Nach einer Einführung erleben wir den Gesang der Kirtans, der geistlichen Lieder, und nehmen an dem gemeinsamen vegetarischen Essen teil, das den Gottesdienst beschließt.
Bitte bringen Sie ein Tuch mit, um die Haare zu bedecken (Männer wie Frauen).

In Hannover leben Menschen fast aller Religionen und Konfessionen. Möchten Sie sich mit uns auf den Weg machen und sie in ihren Gemeinden und Gemeinschaften kennen lernen und mit ihnen ins Gespräch kommen? Dann bietet Ihnen die Reihe "Religionen laden ein" die Möglichkeit dazu. Bei jeder Veranstaltung treffen wir auf Menschen, die uns durch ihr Gemeindezentrum führen, ihren Glauben erläutern und Zeremonien anschaulich beschreiben.

Anmeldung an: canisius-yavuz@haus-der-religionen.de
Tel. (0511) 88 25 11

Eintritt:
3 Euro

Veranstalter: Haus der Religionen in Kooperation mit dem Kulturtreff Hainholz.
Die Feiertage im Islam und im Judentum

19. Oktober 2017 - 19:00 bis 21:00 Uhr
Haus der Religionen, Böhmerstr. 8, 30173 Hannover

Hamideh Mohagheghi und Rabbiner Gábor Lengyel über die (un)gleichen Geschwister Islam und Judentum

Was sind wichtige Feiertage im Islam und Judentum? Wie begehen Familien heute die Feste? Welche Bedeutung haben sie für ihre Identität als Juden oder Muslime?

Juden und Muslime verbindet mehr, als sie trennt. Die islamische Theologin Hamideh Mohagheghi und der Rabbiner Dr. Gábor Lengyel begeben sich gemeinsam auf Spurensuche in den Traditionen ihres Glaubens. Ihr Erkundungsweg begann bei den Schriftquellen, in die sie 2016 mit der Reihe „Tora und Qur’an gemeinsam lesen“ einführten. Eine neue Etappe ist die Reihe „Geschwistergespräche: Begegnung zwischen Judentum und Islam“.

Eintritt frei, Spende willkommen!

Gefördert von der Dr. Buhmann Stiftung für interreligiöse Verständigung
Feier zum 200. Geburtstages des Stifters der Bahai-Religion - Baha’ullah

22. Oktober 2017 - 15:00 bis 19:00 Uhr
Haus der Religionen, Böhmerstr. 8, 30173 Hannover

Die Bahai-Gemeinde Hannover feiert im Haus der Religionen mit allen Freunden und Interessierten die Geburt des Stifters der Bahai-Religion, Baha’ullah, dies sich am 22. Oktober 2017 zum 200. Mal jährtl. Dieses bedeutende Ereignis wird in den Bahai-Gemeinden weltweit mit besonderen Feierlichkeiten begangen. Für die Hannoveraner Bahai-Gemeinde bildet das Fest im Haus der Religionen den Höhepunkt des Jubiläumsjahres. Alle Freunde und Interessierten sind willkommen.

Eintritt frei, Spende willkommen!

www.hannover.bahai.de
Die Koptische Kirche Ägyptens und die Tewahdo-Orthodoxen Kirchen von Äthiopien und Eritrea

24. Oktober 2017 - 19:00 bis 21:00 Uhr
Haus der Religionen, Böhmerstr. 8, 30173 Hannover

Prof. Dr. Dr. Peter Antes stellt einige der ältesten und vielleicht auch die 'jüdischsten' der traditionellen christlichen Kirchen vor.
in der Reihe "Orthodoxes Christentum - Im Goldglanz der Ikonen"

Die Koptische Kirche Ägyptens sowie die aus ihr hervorgegangenen Tewahdo-Orthodoxen Kirchen von Äthiopien und Eritrea sind wohl mit die ältesten und vielleicht auch die 'jüdischsten' der traditionellen christlichen Kirchen. Die äthiopischen und eritreischen Christen führen ihre Ursprünge sogar auf eine Verbindung König Salomos mit der Königin von Saba zurück und pflegen, neben anderem, den Brauch, in jeder Kirche eine Replik der Bundeslade aufzustellen, in der Moses die Zehn Gebote verwahrte.

Der Religionswissenschaftler Prof. Dr. Dr. Peter Antes führt in die Geschichte, Tradition, Besonderheiten und das jeweils Typische dieser Kirchen ein.

Eintritt frei, Spende willkommen!

Informationen zur Tewahdo-Gemeinde in Hannover
Orthodoxe Spiritualität und Frömmigkeit

7. November 2017 - 19:00 bis 20:30 Uhr
Haus der Religionen, Böhmerstr. 8, 30173 Hannover

Erzpriester Milan Pejić stellt die Tradition des Herzensgebetes, die Rolle von Ikonen und die orthodoxe Liturgie vor.
in der Reihe "Orthodoxes Christentum - Im Goldglanz der Ikonen"

Die Bedeutung von Ikonen für die orthodoxe Spiritualität und die Tradition des Herzensgebetes stehen im Mittelpunkt dieses Abends. Erzpriester Milan Pejić erklärt außerdem die Liturgie der Serbisch-Orthodoxen Messe und führt in den theologischen Hintergrund ein.

Der Referent ist seit über 40 Jahren Pfarrer der Serbisch-Orthodoxen Kirche Hl. Sava in Hannover.

Eintritt frei, Spende willkommen!
Zu Gast bei der Ahmadiyya Muslim Jamaat Gemeinde

8. November 2017 - 10:00 bis 12:00 Uhr
Alter Damm 47-49, 30419 Hannover

"Liebe für alle, Hass für keinen" das ist der Leitspruch von Munawar Hussain Toor, der heute die Sami Moschee öffnet. Die einzige Moschee mit Kuppel und Minarett in Hannover gehört zu der Ahmadiyya-Bewegung, deren Name auf ihren Gründer Mirza Ghulam Ahmad (1835 - 1908) zurückgeht. Sie verstehen sich als Reformbewegung des Islam, die im 19. Jahrhundert in Britsch-Indien entstanden ist.

In Hannover leben Menschen fast aller Religionen und Konfessionen. Möchten Sie sich mit uns auf den Weg machen und sie in ihren Gemeinden und Gemeinschaften kennen lernen und mit ihnen ins Gespräch kommen? Dann bietet Ihnen die Reihe "Religionen laden ein" die Möglichkeit dazu. Bei jeder Veranstaltung treffen wir auf Menschen, die uns durch ihr Gemeindezentrum führen, ihren Glauben erläutern und Zeremonien anschaulich beschreiben.

Anmeldung: canisius-yavuz@haus-der-religionen.de oder Telefon 0511 88 25 11

Eintritt: 3 Euro

In Kooperation mit dem Kulturtreff Hainholz
"...und plötzlich fang' ich an zu singen" : Tanz

19. November 2017 - 14:00 bis 18:00 Uhr
Haus der Religionen, Böhmerstr. 8, 30173 Hannover

Ein Nachmittag von Frauen für Frauen aus allen Religionen und Kulturen
Älter als die Welt ist der Tanz in der hinduistischen Mythologie, eine heilige Handlung religiösen Ursprungs, die zu verschiedenen Anlässen zelebriert wird. Wir lernen Tanzelemente aus Bharatha Natyam, dem klassischen südindischen Tanz, und der jüdischen Hora(Reigentanz) kennen und können sie ausprobieren.

Die Reihe "... und plötzlich fang' ich an zu singen" lädt Frauen aus allen Religionen und Kulturen dazu ein, Kraftquellen von Frauen kennenzulernen, diese selbst auszuprobieren und sich auszutauschen, um diese Quellen als kleine Schätze für sich zu bewahren und sie im Alltagsleben zu aktivieren. Jeder Nachmittag ist einem Thema gewidmet, das von Frauen aus mindestens zwei Religionsgemeinschaften beleuchtet wird. In Workshops haben alle die Möglichkeit ihre Erfahrungen einzubringen.

Eintritt: 3 Euro

Anmeldung bis 15. November an: Cordula Canisius-Yavuz, Telefon 0511 882511 oder per Mail an canisius-yavuz@haus-der-religionen.de
Mod Helmy: Wie ein arabischer Arzt in Berlin Juden vor der Gestapo rettete

23. November 2017 - 19:00 bis 21:00 Uhr
Haus der Religionen, Böhmerstr. 8, 30173 Hannover

Igal Avidan stellt sein neues Buch vor: Die wahre Geschichte des »arabischen Schindler«
Die meisten Menschen in Nazi-Deutschland reagierten gleichgültig auf die Judenverfolgung, viele nahmen aktiv daran teil. Nur 600 von ihnen wurden von Yad Vashem als Judenretter geehrt und ein einziger war ein Araber. Der Arzt Mod (Mohamed) Helmy wurde von den Nationalsozialisten als »Nichtarier« diskriminiert und als Ägypter inhaftiert. Trotzdem half er jahrelang einer jüdischen Familie, sich vor der Gestapo zu verstecken. Mitten in Berlin gelang es ihm sogar mithilfe von Hitlers Intimfreund, dem Mufti von Jerusalem, eine Jüdin als Muslima in Sicherheit zu bringen. Igal Avidan fand Helmys ehemalige Patienten, besuchte seine Verstecke und zeichnet seine einzigartige Geschichte nach.

In Kooperation mit: Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Hannover, Deutsch-Israelische Gesellschaft Hannover, Liberale Jüdische Gemeinde Hannover, Begegnung Christen und Juden Niedersachsen e.V.
Zu Gast im Bahai Zentrum Hannover

13. Dezember 2017 - 10:00 bis 12:00 Uhr
Bahai Gemeindezentrum, Burgwedeler Str. 34 (Endhaltestelle Linie 9), Hannover

Der Bahai-Glaube kennt keinen geistlichen Stand mit besonderer Lehrbefugnis. Alle Gemeindemitglieder sind aufgerufen, sich in die Glaubenslehre zu vertiefen und diese zu verkünden. Alljährlich wird "Der Geistige Rat" gewählt, der die Ortsgruppe leitet. Barbara Hennings erläutert die Lehre der Bahai, die vielen Menschen in Hannover unbekannt ist.

In Hannover leben Menschen fast aller Religionen und Konfessionen. Möchten Sie sich mit uns auf den Weg machen und sie in ihren Gemeinden und Gemeinschaften kennen lernen und mit ihnen ins Gespräch kommen? Dann bietet Ihnen die Reihe "Religionen laden ein" die Möglichkeit dazu. Bei jeder Veranstaltung treffen wir auf Menschen, die uns durch ihr Gemeindezentrum führen, ihren Glauben erläutern und Zeremonien anschaulich beschreiben.

Anmeldung an: canisius-yavuz@haus-der-religionen.de oder Telefon 0511 88 25 11

Eintritt: 3 Euro

In Kooperation mit dem Kulturtreff Hainholz
Fesselnd, verlockend, lehrreich – Kinderangebote im Netz – Neue Trends, neue Chancen, neue Herausforderungen
7. THÜRINGISCH-HESSISCHES MEDIENGESPRÄCH

29. August 2017 - 10:45 Uhr bis 16:45 Uhr
Konferenzzentrum Rotunde der Sparkassen-Finanzgruppe Hessen-Thüringen in Erfurt

Die Förderung guter Online-Angebote für Kinder ist seit vielen Jahren ein gemeinsames Anliegen der Medienanstalten aus Hessen und Thüringen sowie des Erfurter Netcode. Der Siegeszug mobiler Endgeräte und Apps bietet viele neue Möglichkeiten, bringt aber auch neue Herausforderungen, Probleme und Risiken mit sich. In vielen Familien werden mobile Endgeräte heute schon von den Jüngsten genutzt. Ältere Kinder verfügen oft über ein eigenes Smartphone, mit dem sie ständig online sein können. In den Schulen tobt die Diskussion um die Ausstattung mit mobilen Endgeräten, Tablet-Klassen und die Nutzung eigener Geräte für den Unterricht.
Die Anbieter browserbasierter Kinderseiten stehen früher oder später vor der Frage, ob sie ihre Inhalte in eine App überführen oder zusätzliche Apps anbieten. Spiele dominieren die Landschaft hier noch mehr als in der Browserwelt. Die neue Welt der Apps erscheint auf den ersten Blick unendlich. Ohne spezielle Suchmaschinen und Verlinkungen stellt sich die Frage, ob und wie gute Angebote hier ein Publikum finden.
Für Jugendliche sind die sozialen Netzwerke inzwischen Dreh- und Angelpunkt ihrer Online-Nutzung. Stand-Alone-Angebote haben hier nur geringe Chancen wahrgenommen zu werden. Gilt das auch für Kinderangebote?
Neben den klassischen Online-Werbeformen bieten In-App-Käufe neue Geschäftsmodelle für die Anbieter. Durch die Nutzung von Kamera und Mikrofon, die Verwendung von Ortungs- und Bewegungsdaten und die Verknüpfung mit sozialen Netzwerken und Profilen bieten mobile Endgeräte ganz neue Möglichkeiten für die Konzeption, Aufbereitung und Gestaltung von Inhalten. Gleichzeitig ergeben sich daraus jedoch ganz neue Probleme, Fragen und Anforderungen in Sachen Datenschutz und Datensicherheit – ganz besonders bei Angeboten für Kinder.

Eine Veranstaltung der Thüringer Landesmedienanstalt (TLM) und der Hessischen Landesanstalt für privaten Rundfunk und neue Medien (LPR Hessen) in Kooperation mit dem Erfurter Netcode e. V.

Zur Anmeldung
Fortbildung: Interreligiöser Dialog

Termine:
16.10./17.10.17 und 04.12.17 oder 23.10./24.10.17 und 11.12.17

Tag 1: 9 bis 17 Uhr, Tag 2: 10 bis 16 Uhr, Tag 3: 9 bis 15 Uhr

Haus der Religionen, Böhmerstr. 8, 30173 Hannover

Fortbildung für Lehrerinnen und Lehrer sowie für pädagogische Mitarbeiter/innen an Schulen der Landeshauptstadt Hannover im Rahmen des Projektes "Fit für Inklusion"

In Stadt und Region Hannover leben Menschen aus nahezu allen Religionsgemeinschaften zusammen. Das Modul im Haus der Religionen bietet eine Einführung in die religiöse Vielfalt Hannovers und die Geschichte des interreligiösen Dialogs vor Ort. Hauptaugenmerk gilt dabei den Traditionen des Judentums, Christentums, Islam und der Aleviten. Die Teilnehmenden besuchen eine Moschee und eine Synagoge und sprechen mit Aktiven aus der muslimischen und jüdischen Jugendarbeit.  Vorgesehen ist ausreichend Raum für inhaltliche Schwerpunkte nach den Wünschen der TeilnehmerInnen.

Themen der Fortbildung werden u.a. sein:

• Überblick Weltreligionen
• Historische Entwicklungen
• Riten & Feste
• Fragen des interreligiösen Dialogs

Das Modul will neugierig machen auf das Themenfeld „Religion(en)“ und Anknüpfungspunkte für die eigene weiterführende Beschäftigung aufzeigen.

Dozent: Martin Beckmann M.A.
Religionswissenschaftler, Haus der Religionen

Sie können sich verbindlich bis mindestens 3 Wochen vor Beginn der Veranstaltung für die Seminare per E-Mail unter fitfuerinklusion@hannover-stadt.de anmelden.Bitte geben Sie dabei Titel und Termin der Veranstaltung an sowie Ihren Namen, Anschrift und E-Mail.

Anmeldung per Telefon bitte unter: 0511 168-43268

Die TeilnehmerInnenzahl ist auf ca. 15 Personen begrenzt. Sie erhalten nach Ihrer Anmeldung eine schriftliche Bestätigung. Bitte melden Sie sich ab, wenn Ihnen eine Teilnahme nicht möglich ist. Die SeminarteilnehmerInnen erhalten eine Teilnahmebescheinigung.

Die Teilnahme ist kostenlos.

Informationen, Fragen und Anregungen zum Programm: Claudia Dreyling (Projektleitung), Tel.: 0511 168-44 114, Fachbereich Schule, Brüderstr. 5, 30159 Hannover
Autoren: Barbara Wolf-Krause, Jane Baer-Krause
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